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Aqua-Flock flüssig 1 l

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AQUA FLOCK flüssig 1Liter Flasche
Flockungsmitteldosierung:2 - 5 ml pro m³
Bei unveränderter Trübung sollte zu einer Verbesserung der Wasserqualität die "Flockung" eingesetzt werden.
 
Unter Zugabe eines Flockungsmittels in das Beckenwasser bindet dieses "Mikrokleine Schwebteilchen" (mit dem bloßen Augen nicht erkennbar) zu größeren Flocken zusammen, die dann in einem Filter oder Beckenbodenreinigungsgerät (Filter mind. 100 Mikron) zurückgehalten bzw. abgesaugt werden können.
Warum werden Flockungsmittel eingesetzt?
 
In das Beckenwasser gelangen nicht nur sichtbare Verschmutzungsstoffe wie z.B. Haare, Schuppen, Laub und Staub, sondern auch solche, die sich im Wasser für das Auge unsichtbar verteilen (sogenannte Kolloide) bzw. mikroskopisch klein sind, z. B. Bakterien, Keime, Proteine, Körperfette einschließlich Kosmetika etc.
Diese feinsten Verschmutzungsstoffe (Kolloide), die nicht mit den echt wasserlöslichen Stoffen wie z.B. Salzen, Harnstoff etc.: verwechselt werden sollen, können auch durch hochwirksame Filter nur unvollständig zurückgehalten werden.
 
Sie stoßen sich auf Grund ihrer gleichen negativen Ladung gegenseitig ab und bilden keine Flocken.
 
Setzt man jedoch dem Wasser vor der Filterung sogenannte Flockungsmittel zu, so werden viele diese feinstverteilten Störstoffe entstabilisiert (elektrisch entladen), in die sich bildenden Flocken eingebunden und letztlich zusammen mit diesen im Filterbett zurückgehalten.
 
Wichtig ist, dass das Flockungsmittel dem abgebadeten Wasser ständig zu dosiert wird, denn nur Augenblick der Zusammenmischung des Flockungsmittels mit dem Wasser finden die entscheidenden Entstabilisierungsvorgänge statt.
 
Bereits gebildete und auf dem Filterbett befindliche Flocken verbessern zwar das Filtrationsergebnis, lassen jedoch die "unangeflockten", d.h. nicht entladenen Kolloide, passieren.
Kolloide, die Bakterien oder Keime umschließen können nicht vom Desinfektionsmittel Chlor erreicht werden. Die Kolloide werden vom ankommenden Flockungsmittel angezogen. Es bilden sich dadurch Flocken die im Filterbett zurückgehalten werden.
 
Dadurch, dass sich die Kolloide von den Bakterien und Keimen trennen, kann das bisher blockierte Chlor reagieren.
 
Ein Flockungsmittel hat daher nicht nur die Aufgabe eine auftretende Trübung, die durch die Ansammlung von Kolloiden Teilchen entstehen kann aufzulösen, sondern auch nicht sichtbare physikalische Prozesse zu erzeugen und so die Badewasserqualität zu optimieren.
 
Der privaten Betreiber (weniger als 10 Badegäste pro Tag) sollte mindestens 1mal wöchentlich eine Stoßzugabe eines Flockungsmittels direkt in das Schwimmbeckenwasser durchführen.
Die Kolloiden Teile werden durch das Flockungsmittel zusammengebunden. Diese setzen sich dann auf dem Beckenboden ab. Dort können sie mit einem Bodenabsauggerät direkt in den Filter gesaugt werden.
Am Wirkungsvollsten wird dies dadurch unterstützt, das nach Zugabe des Flockungsmittels und der anschließenden mehrmaligen Beckenwasserumwälzung die Umwälzpumpe abgestellt wird um das Beckenwasser zur Ruhe kommen zu lassen.
Nach einer Ruhephase setzt sich das Flockungsmittel auf dem Beckenboden am optimalsten ab, da es nicht ständig aufgewühlt wird.
Die Absaugung kann danach problemlos erfolgen.
 
Es sollte aber die empfohlene Zugabe des Flockungsmittels nicht überschritten werden, denn auch eine Überflockung kann zu einer Trübung im Badwasser führen.


 


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